Calamus ist anders!
Falls Sie Calamus neu entdeckt haben, bitten wir Sie, nicht zu
erschrecken. Die Benutzer-Oberfläche ist deutlich anders als bei
anderen Programmen, und das ist gut so.
Calamus ist ein sehr mächtiges, hochmodulares DTP-Programm, dessen
Entwicklung bis in das Jahr 1986 zurückreicht. Seit dieser Zeit ist es
das Anliegen der Calamus-Macher, die Leistungsfähigkeit des Programms
immer wieder zu verbessern und dabei praxis-bewährte Dinge nicht
leichtfertig über Bord zu werfen, nur weil ein angeblicher Zeitgeist
anderes vorschreiben will.

So präsentiert sich Calamus nach dem Programmstart. Was ist daran
so anders als bei anderen Programmen? Es ist vor allem die Optik.
Wir verwenden nicht nur aus technischen Gründen noch immer
überwiegend große Schwarz-Weiß-Symbole (Icons), um Module und
Funktionen kompakt bedienbar zu machen.
- Menü
- Calamus hat eine Menüleiste, die so wenig Einträge wie möglich
hat. Der Weg mit der Maus von der Arbeitsfläche nach oben ist lang.
Deshalb soll Ihre "Maus-Hand" diesen Weg möglichst selten
zurücklegen.
- Moduleleiste
- Calamus ist hochmodular und kann ohne Module so gut wie
nichts. Die vielen Module des Standardlieferumfangs und die ständig
neu hinzukommenden Zukauf-Module lassen sich am bequemsten in der
Moduleleiste verwalten und aufrufen. Ein Mausklick auf ein
Modul-Symbol, und das entsprechende Modul ist aktiviert.
- Koordinatenleiste
- Wenn Sie ein Dokument setzen, wollen Sie natürlich volle
Kontrolle über die Anzeige des Dokuments haben. Dazu haben wir alle
wichtigen Funktionen in die Koordinatenleiste gepackt, wo Sie sie mit
wenigen Mausklicks erreichen.
- Befehlsfeld
- Hier geht die Post ab! Das Befehlsfeld von Calamus ist
"dicker" als das anderer Programme. Aus Forschersicht (zum
Thema "Benutzer-Oberflächen und Mnemonik") lässt sich sagen:
Eine Anordnung von max. 7 Reihen und 3 Spalten unterschiedlicher
Symbole lässt sich optimal einprägen. Daher wurde für Calamus schon
1986 diese Anordnung gewählt – und hat sich in der Praxis bei
vielen tausenden Anwender/innen bewährt.
Dazu kommt, dass unsere Icons recht groß sind (40 x 40 Pixel), so
dass sich tatsächlich mit den Icons etwas versinnbildlichen lässt. Und
natürlich ist nach wie vor ein möglichst hoher Kontrast zur
Wiedererkennung sinnvoll – schwarz-weiß eben.
Die Calamus-Befehlsfelder sind auch deshalb sehr praktisch, weil
sie in kompakter Fläche durch die Befehlsgruppen-Reiter bis zu 16
Befehlsgruppen bieten. Woanders wäre Ihre Desktop-Arbeitsfläche dann
zugepflastert mit verschiedenen "Toolbars".
- Tastatur-Kommandos
- Absolut praktisch und schnell wird die Bedienung dieser
Benutzer-Oberfläche vor allem durch die beliebigen Tastatur-Kommandos.
Sie können praktisch alle Tastatur-Eingaben überall und alle
Maus-Klicks überall außer in Dokumentfenstern aufzeichnen und beliebig
wieder abspielen, natürlich auch für komplexe Arbeitsschritte.
Die einzelnen Elemente der Benutzer-Oberfläche werden nachfolgend
detailliert beschrieben.
Copyright © invers Software (Home)
Letzte Aktualisierung am 3. September 2008 (SVN rev. 67)
Anmerkung (Anwender-Beitrag) Calamus SL2006: Benutzer-Oberfläche |
|
dieter At stockert Strich mangels Punkt de 15-Dec-2006 22:13 |
#11
|
Was die manchmal geschmähte Calamus-Optik angeht, so scheint mir eine Diskussion zur Gestaltung der Icons bei den Adobe-Programmen, die heute auf http://www.typografie.info/typoforum/viewtopic.php?t=2817 (Achtung, zum Link gehört alles bis einschließlich "=2817"!, das wird hier dummerweise nicht erkannt und der blaue Link geht ins Leere) losging, doch interessant. So heißt es dort unter anderem:
"und ich sags immer wieder, der mensch erkennt zunächst silhouetten. aber irgendwann kommen alle wieder drauf. bestes beispiel: quark-xpress die jetzt endlich wieder den 3d-look weggemacht haben im 'logo'." |
|
|
| Letzte Aktualisierung: 03.12.2008 - 11:18:43 |
|