
PostScript-Ausgabe, aber wie?
Neben den vielen Möglichkeiten, mit Bridge Datenformate zu wandeln, ist auch für Sie sicher die komplett überarbeitete und voll funktionstüchtige PostScript-Ausgabe ein sehr wichtiges Werkzeug in Bridge.
So drängt sich automatisch die Frage auf, ob die PostScript-Ausgabe des PS-Druckertreibers besser oder schlechter als die aus Bridge ist oder ob man auf einen der beiden Wege verzichten kann.
Die Antwort finden Sie selbst rasch, wenn Sie sich den Unterschied zwischen den beiden Ausgabe-Konzepten klarmachen:
Der PS-Druckertreiber schreibt druckfertige Calamus-Seiten, in denen die Calamus-Rasterung, die Calamus-Farbseparation, die Transparenzen und alle Gestaltungselemente aus Calamus heraus genutzt wurden. Dabei ist es wichtig, die Ausgabeauflösung des Belichtergerätes vorher zu wissen, denn der PS-Druckertreiber schreibt vorgeRIPpte Farbauszüge, wobei das komplette und bewährte SoftRIPping von Calamus genutzt wird.
Bridge hingegen schreibt "objektorientiertes" PostScript, so dass weder die Ausgabeauflösung noch Rasterung(en) nötig sind. Solche PostScript-Dateien werden erst bei der eigentlichen Belichtung (oder beim Drucken) vom RIP des Ausgabegerätes (Belichter, Drucker) in die Ausgabeauflösung hochgerechnet, gerastert und ggf. erst dort separiert. Die Bilddaten können bei Level2-Ausgabe und aktivierter Calamus-Farbseparation allerdings schon direkt in Bridge separiert werden. Transparenzen hingegen werden von PostScript bis einschließlich Level 2 nicht unterstützt. Somit müssen Sie selbst dafür Sorge tragen, dass ggf. verwendete Transparenz-Effekte durch entsprechende vektorielle Maskierungen von Ihnen PostScript-gerecht vorbereitet sind.
Generell ist also zu unterscheiden zwischen:
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