Der Drucken-Dialog von Calamus unterstützt seit SL99 den (PROD) und bietet Ihnen dadurch zusätzliche Druckfunktionen. So ist es möglich, auch Dokumente mit ausgelagerten Feinbild-Daten zu drucken oder zu belichten, ohne sämtliche Bilder manuell wieder einlagern zu müssen. Wenn die entsprechende Option aktiviert ist, sorgt die Druck-Steuerung automatisch dafür, dass zu Beginn jeder Seite alle Bilder auf dieser Seite eingelagert und nach Ausgabe der Seite wieder ausgelagert werden. Damit verringert sich der Speicherbedarf bei der Ausgabe mehrseitiger Dokumente drastisch. Sollte der Speicher auch nicht für die Bilder einer einzigen Seite ausreichen, kann zusätzlich noch der virtuelle Speicher eingeschaltet werden.
Als willkommener Nebeneffekt ergibt sich, dass für den Druck-Ausgabepuffer mehr Platz zur Verfügung steht und die Anzahl der Druck-Teilstücke geringer werden kann.
Der Drucken-Dialog bietet einen wichtigen Schalter für den Feindaten-Manager:

Der kleine Ankreuz-Knopf vor dem Schalter "Feindaten" sorgt im eingeschalteten Zustand dafür, dass beim Ausdrucken oder Belichten eines Dokuments automatisch die Feinbilddaten verwendet werden. Ist er ausgeschaltet, wird nur der aktuelle Zustand ausgegeben – was für Layout-Probedrucke aber durchaus sinnvoll sein kann.
Für den eigentlichen Druckvorgang gibt es in Calamus SL (nicht nur in Verbindung mit dem Feindaten-Manager) zwei Möglichkeiten: Wie gewohnt mit den üblichen Protokoll-Dialogen oder "stumm", also ohne jede Anzeige, was aber nur unter Multitasking-Betriebssystemen geht. Sie können den Button "Hintergrunddruck" statt des Buttons "Drucken" wählen und haben dann die Möglichkeit, auf eine andere Applikation umzuschalten, während die Seiten berechnet werden. Wenn Sie über genügend Speicherplatz verfügen, können Sie durch nochmaliges Starten des Programms Calamus inzwischen auch in einem anderen Dokument arbeiten. Dies ist z.B. besonders interessant, wenn Sie zu belichtende Seiten mit dem TIFF-Druckertreiber auf die Festplatte ausgeben lassen, weil dabei die anderen Applikationen am wenigsten beeinflusst werden.
Ist die Ausgabe abgeschlossen, erscheint wieder der Drucken-Dialog und macht Sie auf die Beendigung der Ausgabe aufmerksam.
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