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Auflösung und Bildtyp

Auflösung und Bildtyp sind die einzigen Einstellungen, die den Dither-Filter beeinflussen.

Die Auflösung bestimmt die Feinheit, mit der die Halbton-Vorlage gedithert wird. Sie erhalten also entsprechend gröbere oder feinere "Rasterpunkte" im Ergebnis.

Achtung: Wenn Sie den Dither-Filter zum Rastern für den Ausdruck verwenden wollen, sollten Sie darauf achten, dass die gewählte Auflösung mit der späteren Ausdruck- oder Belichtungs-Auflösung zusammenpasst. Wählen Sie immer einen ganzzahligen Bruchteil der Ausgabe-Auflösung. Bei 300 dpi Drucker-Auflösung also zum Beispiel 300, 150 oder 100 dpi. Die Funktion "Größe optimieren für Drucker" mit "auf ganzzahliges Vielfaches optimieren" kann dabei helfen. Ansonsten entstehen leicht unerwünschte Moiré-Effekte.

Die Größe der erzeugten Punkte lässt sich folgendermaßen berechnen:

Rahmengröße / Anzahl der Pixel = Pixel-Größe

Beispiel:

10 cm / 5.000 Pixel = 0,002 cm / Pixel = 0,000020 m / Pixel = 20 mm / Pixel

Beachten Sie aber, dass die reale Größe durch den Punktzuwachs des Ausgabe-Mediums noch vergrößert wird. (Siehe dazu auch "Tonwert-Zuwachs".)

Der Bildtyp bestimmt wie gewohnt, ob als Ergebnis eine ("Grau"), drei ("RGB") oder vier ("CMYK") Farbebenen erzeugt werden sollen. Der Unterschied zu den meisten anderen Filtern besteht aber darin, dass keine kontinuierlichen Bilddaten erzeugt werden, sondern grundsätzlich 1-Bit-Monochrom-Bilder. Deshalb ist die Datenmenge des Ergebnisses auch um den Faktor acht kleiner als bei den meisten anderen Filtern.

Beim Bildtyp "Grau" wird ein einziges Schwarzweiß-Bild erzeugt.

"RGB" und "CMYK" produzieren drei beziehungsweise vier einzelne Bildrahmen, die aber bereits gruppiert sind, damit sie problemlos gemeinsam verwendet werden können.


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Letzte Aktualisierung am 3. September 2008 (SVN rev. 138)

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Anmerkung (Anwender-Beitrag)
Filter-Modul: Auflösung und Bildtyp
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dunkel At calamus Punkt net
20-Feb-2007 1:03
#40
["RGB" und "CMYK" produzieren drei beziehungsweise vier einzelne Bildrahmen, die aber bereits gruppiert sind, damit sie problemlos gemeinsam verwendet werden können.]

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Hierin liegt auch ein Problem verborgen: Wenn Sie z.B. einen maskierten Bildrahmen virtuell kopieren und anschließend die virtuelle Kopie filtern, sollte man erwarten, daß nach der Rückfrage, ob alle virtuellen Kopien gefiltert werden sollen, tatsächlich auch das Original mitgewandelt wurde.

Das trifft aber nur dann zu, wenn das Zielformat ein Graustufenbild ist, da ansonsten eben ein aus 3 oder 4 einzelnen Rahmen bestehender Gruppenrahmen erzeugt wird, der bisher in der Form nicht auf den Original-Bildrahmen zurückgebildet werden kann.

Siehe auch im Calamus-Bug-Tracker den Bugreport #193:
http://bugs.calamus.net/view.php?id=193
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Letzte Aktualisierung: 16.06.2008 - 6:17:32


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