Das Einstellen der Linearitätskurven funktioniert genau so, wie man Kennlinien für Farbbilder einstellt, mit dem Unterschied, dass diese Korrektur für alle Farben direkt vor der Ausgabe auf den Film durchgeführt wird.
Achtung: Im Gegensatz zu den Kennlinien in der Separation oder den Bildkennlinien werden die des LIN-Moduls in der allerletzten Ausgabestufe berücksichtig und wirken damit auf alle Intensitäten.
Bedienung:
Damit das LIN-Modul sinnvoll eingesetzt werden kann, sollen natürlich nicht bei jedem Systemstart die Kennlinien eingestellt oder geladen werden. Es besteht daher die Möglichkeit, eine Standard-Definition einzustellen, die sich jedesmal aktiviert, wenn das Modul geladen wird.
Diese Standard-Definition wird der Datei "DEFLIN.CK4" entnommen, die Sie im gleichen Ordner wie das Modul "LIN.CXM" ablegen müssen. Am einfachsten ist das, wenn Sie im LIN-Modul (FrankLIN) die richtigen Einstellungen vornehmen und diese dann mit "Sichern" in den Modulordner ablegen. Dazu müssen Sie in der erscheinenden Dateiauswahlbox den Pfad einstellen, unter dem auch das Modul abgespeichert ist. Dann geben Sie als Dateinamen "DEFLIN.CK4" an und wählen anschließend "OK", um die Einstellungen unter diesem Namen zu speichern.
Diese Einstellungen werden von nun an bei jeder Druckausgabe beachtet, wenn das LIN-Modul im Calamus-System geladen ist.
Hinweis: Da die "LIN-CK4-Kurve" ja aus insgesamt nur vier Kurven besteht, wird die Ausgabe aller eventuell im Dokument befindlichen Schmuckfarben über die K-Kurve gesteuert.
Achtung: Wenn Sie einem Dokument eine LIN-CK4-Kurve zugewiesen haben und das Dokument sichern, ist die CK4-Kurve im Dokument enthalten und wird bei der nächsten Ausgabe auch dann berücksichtigt, wenn das LIN-Modul nicht geladen ist.
Hinweis:
Das Modul sollten Sie nur dann benutzen, wenn Ihr Druckausgabegerät die wiederzugebenden Intensitäten verfälscht und Sie mit diesen nicht zufrieden sind. Sie sollten jedoch immer genau wissen, was Sie tun, da eine Fehleinstellung zu grauenhaften Druckergebnissen führen kann. Sind Sie sich darüber im Klaren, so können Sie natürlich auch "herumspielen", um die Effekte auszuprobieren, die damit möglich sind.
Nur noch einmal zur besseren Übersicht:
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