
In diesem Fall ist mit "Bildgröße" nicht die Größe des Rahmens in Zentimetern gemeint, sondern die Datenmenge, die sich aus der Anzahl der im Bild enthaltenen Pixel ergibt. Bei der Bildgröße haben Sie die Wahl: Sie können entweder die Auflösung in dpi (dots per inch = Pixel pro Zoll), die Anzahl der Pixel, oder den Speicherplatzbedarf in Bytes bestimmen.
Bei jeder Veränderung in einem der Felder ändern sich die anderen Felder sofort mit. Sie können also zum Beispiel beobachten, welchen Speicherbedarf eine gewünschte Auflösung zur Folge haben würde. Wenn absehbar ist, dass der vorhandene Speicherplatz dafür nicht ausreichen würde, können Sie unmittelbar den Speicherplatzbedarf in Bytes soweit reduzieren, bis das Bild gerade noch "passt". Dabei wird das Auflösungsverhältnis (horizontal zu vertikal) automatisch beibehalten.
Vielleicht stellen Sie auch fest, dass Ihr Bild ohnehin nur Graustufen enthalten soll und wählen daher als Bildtyp nicht "RGB" oder "CMYK", sondern "Grau". Das senkt den Speicherbedarf zunächst auf ein Viertel und gibt Ihnen wieder mehr Spielraum bei der Auflösung.
Und schließlich und endlich wünschen Sie sich möglicherweise eine "runde" Anzahl von Pixeln in horizontaler oder vertikaler Richtung. Dann ändern Sie direkt die Pixelanzahl – so einfach ist das.
Natürlich können Sie auch zum Beispiel horizontal eine dpi-Auflösung und vertikal eine Pixelanzahl einstellen.
Der Zusammenhang zwischen den verschiedenen Werten ist wie folgt:
Graubilder verwenden 1 Byte pro Pixel, RGB- oder CMYK-Farbbilder 4 Bytes pro Pixel. Der tatsächlich beanspruchte Speicherplatz ist in der Regel noch ein wenig größer.
Beachten Sie bitte, dass die Auflösung in dpi mit dem Vergrößern eines Bildrahmens geringer wird: Die gleiche Anzahl von Pixeln verteilt sich dann ja auf eine größere Fläche. Umgekehrt steigt die dpi-Auflösung beim Verkleinern des Rahmens.
Prinzipiell darf die Auflösung umso geringer sein, je weniger scharfe Kontraste vorkommen. Weiche Übergänge können auch mit geringerer Auflösung gut wiedergegeben werden. Harte Kanten dagegen brauchen höhere Auflösungen bis hin zur Ausgabeauflösung. Das spielt vor allem bei Vektor-Elementen eine Rolle.
Wenn der Original-Inhalt des Rahmens bereits ein Pixelbild war, bringt eine Erhöhung der Auflösung zunächst einmal nichts. Erst wenn dieses Bild mit anderen Objekten höherer Auflösung gemischt wird, kann sich eine Auflösungserhöhung auswirken.
Umgekehrt können Sie bei Bildinhalten mit eher weichen Übergängen Speicherplatz sparen, indem Sie die Auflösung reduzieren. Unter Umständen können Sie dazu sogar gezwungen sein, um ein Dokument oder auch nur ein einzelnes Bild überhaupt noch speichern zu können.
Vor allem dann, wenn Bildrahmen verkleinert werden, bietet sich eine Reduzierung der Auflösung an – vorausgesetzt, das Bild enthält keine scharfen Kontraste. Nur in diesem Fall würden Sie sonst wirklich Qualität verschenken.
Der Dialog kann durch den Knopf "Abbrechen" oder durch "OK" verlassen werden. Bei "Abbrechen" bleibt der Original-Rahmen unverändert. Bei "OK" wird der Inhalt des Rahmens in ein Pixelbild mit dem eingestellten Bildformat umgewandelt. Der vorherige Rahmeninhalt geht dabei verloren.
Achtung: In einem Originalbild eventuell eingestellte Kennlinien werden in den neuen Bildinhalt hineingerechnet! Das erzeugte Bild hat immer neutrale Kennlinien! Das Ergebnis sieht dadurch natürlich genauso aus wie das Original. Nur sind Veränderungen der Kennlinien jetzt permanent im Bild fixiert und können nicht mehr zurückgenommen werden.
Der "Bildformat"-Dialog wird auch in der Funktion "Rahmen mischen" verwendet. Alle Einstellungen funktionieren dort auf die gleiche Weise. Die Format-Einstellung wirkt sich dort allerdings erst dann aus, wenn die eigentliche Mischfunktion ausgeführt wird. Bis dahin bleibt dort der Inhalt des Original-Rahmens unverändert.
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