Der Mischvorgang läuft folgendermaßen ab:

Merge wirkt wie ein Mischventil, das durch die Maske gesteuert wird. Je dunkler die Maske ist, desto stärker wird der Zusatz auf Kosten des Originals eingemischt. So lässt eine weiße Maske das Original völlig unverändert, während eine maximal dunkle Maske das Original ausschließt und nur noch den Zusatz hindurchlässt. Diese Mischung arbeitet kontinuierlich und kann so im Beispiel weich zwischen den beiden Motiven überblenden.
Bei RGB- oder CMYK-Farbbildern als Ergebnis wird die Mischung für jede der Farbebenen separat durchgeführt, genau so, als würden parallel drei beziehungsweise vier einzelne Graubilder gemischt.
(Den gesamten Ablauf können Sie an mehreren Stellen noch durch entsprechende Einstellungen beeinflussen.)
Der alte Inhalt des Original-Rahmens geht verloren und wird durch das Ergebnis der Mischung ersetzt. Dieses Ergebnis ist immer ein Graustufen-Bild oder ein RGB- beziehungsweise CMYK-Farbbild.
Ähnlichkeiten mit der Funktion "Rahmen umwandeln" sind dabei durchaus nicht zufällig. Im Gegenteil: Genau genommen handelt es sich bei der Mischfunktion tatsächlich nur um eine "Luxus-Variante" der Rahmen-Umwandlung.
Auch beim Mischen werden eventuell in einem Bildrahmen vorhandene Kennlinien in den Bildinhalt hineingerechnet.
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