Bis zu einem gewissen Grad können Sie auch noch im Vorschau-Dialog in den Ablauf der Mischung eingreifen. Aber wie schon gesagt: Für die meisten "normalen" Anwendungen wird das nicht nötig sein. Betrachten Sie die im folgenden beschriebenen Funktionen also eher als zusätzlich vorhandene Möglichkeiten, mit denen Sie bei Bedarf besondere Effekte erreichen können.
Beim Aufruf der Funktion "Rahmen mischen" stellt sich der Vorschau-Dialog wie schon beschrieben automatisch auf den Normalfall ein. Von dieser Voreinstellung ausgehend können Sie aber noch weitere Veränderungen vornehmen.
Für jedes der drei Elemente Zusatz, Maske und Original existiert jeweils ein eigenes Feld zum Einstellen der Farbzuordnung:

Für jede Farbebene finden Sie hier einen großen Knopf, der die Zuordnung für diese Ebene anzeigt und daneben einen kleinen Knopf zum Invertieren. Die oberste Reihe von Knöpfen ("Smilie" und "Alle") erleichtert die Bedienung bei Farbbildern. Doch dazu später mehr.
Zur anschaulicheren Darstellung stellen wir in unserem Beispiel das Ergebnis auf "Graubild" (Button "Bildformat"):

Mit dem kleinen Knopf können Sie jetzt jedes Element einzeln invertieren. Hier ist es die Maske:

Wenn der Smilie-Button invertiert ist (weißes Gesicht auf schwarzem Grund), ist die Maske ebenfalls invertiert. In der Vorschau erscheint jetzt die invertierte Maske und dazu das entsprechend veränderte Ergebnis. So können Sie die Wirkung der Veränderung bereits im vorhinein abschätzen. Durch nochmalige Betätigung des Knopfes wird die Invertierung wieder ausgeschaltet.
Wenn Sie dagegen den Knopf für die Farbzuordnung anklicken (im Beispiel zunächst mit "Grau" beschriftet), erscheint der Dialog "Farbebene(n) wählen":

Hier bestimmen Sie, welcher Auszug des Elements in der angeklickten Farbebene tatsächlich verwendet werden soll. So könnten Sie beispielsweise zum Produzieren der Cyan-Ebene für das Ergebnis den Gelb-Auszug aus dem Zusatz verwenden. Oder Sie ignorieren den Inhalt des Elements völlig und stellen stattdessen eine konstante Intensität für die gesamte Fläche ein.
In jedem Fall ändern Sie die Zuordnung, indem Sie einen der Knöpfe im Auswahl-Dialog betätigen. "Abbrechen" behält die bisherige Zuordnung bei. Beim Anklicken eines der Farbebenen-Namen wird der entsprechende Auszug eingestellt. Für konstante Prozentwerte stehen drei Knöpfe zur Verfügung. Die Werte 0 % und 100 % sind direkt erreichbar, andere Werte werden im Einstell-Feld eingegeben und erst durch Anklicken von "%" übernommen.
Wenn Sie hier für die Maske zum Beispiel einen konstanten Wert von 30 % einstellen, wird das Original über die gesamte Fläche leicht durchsichtig:


Durch Invertieren der Maske wird diese dunkler (100 % – 30 % = 70 %) und das Original damit noch stärker transparent:

Bei konstanten Werten gibt es noch eines zu beachten: Wenn Sie ein Ergebnis als RGB-Farbbild erzeugen, werden die Prozentwerte natürlich ebenfalls im RGB-System interpretiert. Dabei ist dann 0 % dunkel und 100 % hell, also genau andersherum als bei Grau- oder CMYK-Bildern.
Bei einem Farbbild als Ergebnis wäre es etwas umständlich, alle Farbebenen eines Elements einzeln umzustellen. Für diesen Fall gibt es deshalb mit den drei obersten Knöpfen eine bequemere Einstellmöglichkeit.
Der "Smilie"-Button schaltet alle Farbebenen gleichzeitig auf normale oder invertierende Darstellung. Der Knopf "Alle" erlaubt die Farbzuordnung für alle Farbebenen auf einmal. Im Auswahl-Dialog stehen dabei zusätzliche Möglichkeiten zur Auswahl: Bei mindestens drei Farbebenen im Ergebnis können Sie "RGB", bei vier Ebenen auch "CMYK" wählen.
Wenn Sie im Dialog nur eine Farbebene oder sogar einen konstanten Wert einstellen, wird die Auswahl identisch für alle Farbebenen übernommen. Bei "RGB" oder "CMYK" dagegen werden die Farbebenen der Reihe nach mit Rot, Grün und Blau beziehungsweise mit Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz belegt.
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