Für spezielle Effekte lässt sich die Mischfunktion sogar zum Rastern verwenden.
Dazu benötigen Sie zuerst einmal eine Vorlage für das "Raster" als Graubild. Das kann eine beliebige Struktur sein. Sie sollte aber nach Möglichkeit eine gleichmäßige Verteilung der Intensitätsstufen aufweisen. (Dieses Beispiel zeigt ein Graubild; bei Farbbildern ist die Vorgehensweise aber prinzipiell gleich.)
Wenn die Struktur-Vorlage das zu rasternde Bild noch nicht komplett abdeckt, erzeugen Sie horizontal und vertikal entsprechend viele Kopien, die dabei möglichst nahtlos aneinanderpassen sollten (notfalls mit Überlappung).
Holen Sie das Bild in den Vordergrund und rufen Sie die Mischfunktion auf. Das Bild bildet das Original, die Struktur den Zusatz und die Maske bleibt leer.
Stellen Sie jetzt einen konstanten Wert für die Maske ein. Der optimale Wert hängt dabei vom Kontrastumfang der Struktur und des Bildes ab (hier 45 %).
Das Resultat enthält eine Mischung aus dem "Raster" und dem Bildinhalt. Um eine klare Raster-Darstellung zu erhalten, müssen Sie jetzt noch eine "harte" Bildkennlinie einstellen: bis zu einem bestimmten Wert auf 0 %, danach auf 100 %. Die beste Darstellung finden Sie leicht durch ausprobieren.
Hinweis: Es kann sinnvoll sein, die Auflösung des Ergebnisses zu erhöhen, um die Wiedergabe der "Raster-Struktur" zu verbessern.





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