
Textmakros bieten Ihnen die Möglichkeit, Textteile, -lineale,
-stile oder Kombinationen daraus mit nur zwei Tastendrücken
aufzurufen. Die Anwendungsmöglichkeiten wollen wir im folgenden nur
kurz anreißen:
Die einfachste Möglichkeit sind sogenannte Floskeltasten, die bei
Betätigung nicht nur einen Buchstaben, sondern ganze Worte, Sätze oder
sogar komplette Kapitel erzeugen. Das Paradebeispiel ist die immer
wieder am Ende eines Briefes benutzte Formel "mit freundlichen
Grüßen ...". Diese können Sie sogar mit Stilelementen gestalten
und mit Textlinealen exakt positionieren.
Für die öfter wiederkehrende Erstellung von Tabellen sind in Makros abgespeicherte Textlineale sinnvoll, da Sie damit ein einheitliches Tabellenbild erhalten. Damit stehen nämlich die gesetzten Tabulatoren immer an derselben Stelle.
Mit den im Textstil-Modul beschriebenen Möglichkeiten können Sie das Erscheinungsbild des Textes beeinflussen. Mit den Textmakros können Sie die Stiländerungen über die Tastatur ausführen, anstatt die verschiedenen Icons im Textstil-Modul mit der Maus anklicken zu müssen. Das Wort Makro kommt aus dem Griechischen und bedeutet als Vorsilbe soviel wie "groß" oder "lang". Als Substantiv ist es auch im Duden nicht verzeichnet, das grammatikalische Geschlecht ist daher nicht ganz klar. Ohne uns große Gedanken zu machen, ob es nun der, die oder das Makro heißt, wollen wir in diesem Handbuch von der neutralen Form sprechen, wir sagen also "das Makro". Sie können ein Makro aufrufen, indem Sie entweder die Makro-Aufruftaste (siehe Befehlsgruppe "Werkzeuge" bei "Tastenbelegungen") und direkt danach die zugeordnete Taste drücken oder in der Makroliste auf den Namen des Makros klicken. Je nachdem, was das Makro enthält und ob Sie einen Text gewählt haben, werden unterschiedliche Aktionen ausgeführt:
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