Bei der Wahl der günstigsten Ausgabeauflösung spielt der aktuelle
Mac-OS-Druckertreiber eine wichtige Rolle.
- Auflösungswahl mit dem LaserWriter-Treiber
- Wird über den LaserWriter-Treiber ausgegeben, so stellen Sie
dort einfach die höchste Auflösung ein, die der Drucker unterstützt
(meist unter "Druckerspezifische Optionen"). Danach haben
Sie in MacPrint die freie Auswahl unter allen "passenden"
Auflösungen.
Die Druckgeschwindigkeit hängt so vor allem von der in MacPrint
eingestellten Auflösung ab, weil die Seite in dieser Auflösung von
Calamus aufgebaut und zum Drucker übertragen wird.
Die Umrechnung in die eigentliche Druck-Auflösung erfolgt erst im
Drucker selbst und verbraucht meist nur sehr wenig zusätzliche Zeit.
- Auflösungswahl mit anderen ("QuickDraw"-)Treibern
- Bei anderen Druckern (also solchen, die über QuickDraw
angesteuert werden) bestimmt die im Mac-OS-Treiber eingestellte
Auflösung ganz wesentlich die Druckgeschwindigkeit. Bei diesen
Druckern wird die Druckseite bereits im Computer in die endgültige
Druckauflösung umgerechnet. Entsprechend groß ist die Datenmenge, die
zum Drucker übertragen werden muß.
Hier wird es sich entsprechend lohnen, mit den hohen Auflösungen
im Mac-OS-Treiber vorsichtig umzugehen. Eine höhere Auflösung als die
in MacPrint eingestellte ist nur dann sinnvoll, wenn zum Beispiel bei
Farbdruckern eine feinere Wiedergabe von Farbnuancen gewünscht wird,
die Detailzeichnung z.B. bei Schriften aber weniger wichtig ist.
Die MacPrint-Auflösung entscheidet aber immerhin noch darüber, wie
groß die Datenmengen sind, die der Mac-OS-Druckertreiber intern
übergeben bekommt. Da dieser die Daten meist noch auf Festplatte
auslagert, sollte auch sie mit Bedacht gewählt werden.
Auch für diese Kategorie von Druckern gelten aber die Regeln, die
im folgenden Abschnitt beschrieben sind.
- "passende" Auflösungen
- Es gibt eine ganz einfache Regel für die Kombination von
Druck-Auflösung (Einstellung im Mac-OS-Treiber) und
MacPrint-Auflösung:
Die MacPrint-Auflösung soll immer ein ganzzahliger Bruchteil der
Druck-Auflösung sein – also entweder gleich hoch, die Hälfte,
ein Drittel, ein Viertel und so weiter.
Vor allem wenn die Rasterung bereits von Calamus erledigt wird
(MacPrint-Farbtiefen "Schwarz/Weiß", "CMYK" und in
geringerem Maß auch "216 Farben"), gibt es sonst unschöne
Moiré-Effekte.
Beispiele für sinnvolle Auflösungs-Kombinationen:
Druck-Auflösung: 1.200 dpi
MacPrint-Auflösungen: 1.200, 600, 400, 300, 240, 200, 150, 120,
100 dpi
Druck-Auflösung: 720 dpi
MacPrint-Auflösungen: 720, 360, 240, 180, 144, 120 dpi
In MacPrint eine höhere Auflösung einzustellen als im
Mac-OS-Treiber, verschwendet nur Zeit und Speicherplatz. Zudem kann es
auch dann zu Moiré-Effekten kommen.
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Letzte Aktualisierung am 3. September 2008 (SVN rev. 46)
Anmerkung (Anwender-Beitrag) MacPrint: Auflösung |
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