Bei Schwarzweiß-Druckern haben Sie hier nur eine Wahl:
In der Einstellung "Schwarz/Weiß" rastert Calamus selbst
und beachtet natürlich auch rahmenspezifische Rastereinstellungen
sowie verschiedene Raster-Arten (Punktraster / Dithering).
Bei "Graustufen" überlässt Calamus dem Mac-OS-Druckertreiber diese Entscheidung. Der Mac-OS-Treiber kann die Seite dann natürlich auch ungerastert ausgeben, falls das Druckverfahren dies zulässt.
Der LaserWriter-Treiber bietet seinerseits sogar nochmals die gleiche Wahl, ob er selbst die Rasterung vornehmen soll (meist nicht zu empfehlen) oder erst der angeschlossene Postscript-Drucker sich darum kümmern soll.
Bei Farbdruckern bieten sich zusätzlich zu den beiden monochromen
noch drei weitere Modi an:
"RGB True Color" nutzt spezielle Farboptimierungen und
Rasterverfahren von Farbdruckern aus und bietet in der Regel die
glatteste Farbwiedergabe. Calamus übergibt dabei ungerasterte Daten.
Im "CMYK"-Modus übernimmt Calamus dagegen wieder selbst die komplette Farbseparation und die Rasterung. Alle Separations- und Raster-Einstellungen werden korrekt beachtet und umgesetzt.
Obwohl Mac-OS-Druckertreiber normalerweise nur RGB-Daten verarbeiten können, bleibt hier der vierfarbige Farbaufbau fast exakt erhalten (Der Unterschied: Schwarz verdeckt die "Bunt-Farben" C, Y und M im Gegensatz zum echten Vierfarb-Druck). Auf den meisten Druckern entspricht das Resultat recht genau dem konventionellen Vierfarb-Druck.
Der "216 Farben"-Modus schließlich ist gewissermaßen "RGB light": Auch er arbeitet im RGB-Farbraum, aber mit deutlich reduzierter Datenmenge. Durch Dithering erreicht Calamus trotzdem die Darstellung aller 16 Millionen Farbtöne. Wie gut die geditherte Calamus-Ausgabe mit dem Raster- oder Dither-Verfahren des verwendeten Mac-OS-Druckertreibers harmoniert, sollten Sie am besten ausprobieren. Für schnelle Probe-Ausdrucke dürfte die Qualität aber in aller Regel ausreichen.
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