In der Regel empfiehlt es sich, den Hintergrund-Druck immer
auszuschalten, um maximale Druckgeschwindigkeit zu erreichen.
Er lohnt sich nur in Ausnahmefällen, wenn die reine
Datenübertragung zum Drucker sehr lange dauert und Sie parallel
trotzdem schon weiterarbeiten wollen. Allerdings bringt das
Einschalten des Hintergrund-Drucks mehrere Konsequenzen mit sich:
- Der gesamte Ausgabeprozess dauert erheblich länger. Es kann
alleine schon etliche Minuten dauern, bis der Drucker mit der ersten
Seite beginnt.
- Der Mac-OS-Druckertreiber sammelt während der MacPrint-Ausgabe
nur die Daten aller gedruckten Seiten. Die Übertragung zum Drucker
startet deshalb frühestens dann, wenn Calamus den Ausdruck bereits
abgeschlossen hat.
- Da immer die Daten aller Seiten auf Festplatte gesammelt
werden, können die internen Spool-Dateien des Mac-OS-Treibers
gewaltige Ausmaße annehmen: Für vier A4-Seiten in 720 dpi RGB (True
Color) zum Beispiel über 800 Megabytes! (Beim direkten Druck würden
höchstens viermal nacheinander jeweils 200 Megabytes belegt.)
- Damit der Spooler des Mac-OS-Druckertreibers im Hintergrund
arbeiten kann, muß MagicMac Rechenzeit an Mac OS abgeben. Dafür muß
aber auch noch der SpeedDoubler ausgeschaltet werden, falls vorhanden.
Beides reduziert die Arbeitsgeschwindigkeit nochmals erheblich.
- Unter Umständen müssen Sie zuerst zum Finder wechseln, damit
der Spooler überhaupt mit der Ausgabe startet.
Insgesamt ist es nur selten sinnvoll, den Hintergrund-Druck zu
aktivieren. Sollte die Ausgabe plötzlich sehr lange auf sich warten
lassen, überprüfen Sie, ob vielleicht der Hintergrund-Druck
eingeschaltet ist.
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Letzte Aktualisierung am 3. September 2008 (SVN rev. 46)
Anmerkung (Anwender-Beitrag) MacPrint: Hintergrund-Druck |
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