Die Erzeugung vorgerasterter monochromer PostScript-Dateien mit
PS-Print ist normalerweise denkbar einfach und unkompliziert.
Trotzdemist es zu empfehlen, dabei auf die folgenden Punkte zu achten:
- Ausgabe-Auflösung
Wählen Sie stets nur Auflösungen für die Ausgabe, die von dem
verwendeten RIP beziehungsweise dem angeschlossenen Drucker oder
Belichter auch unterstützt werden. Ansonsten ist es möglich, dass der
RIP Ihre Dateien zurückweist. Dasselbe gilt eventuell auch für die
gemischte Verwendung unterschiedlicher Auflösungen innerhalb einer
"Multi"-Datei.
Wir empfehlen, im Zweifelsfall zunächst einen Belichtungstest
durchzuführen, um die Fähigkeiten des RIPs zu prüfen.
- Level 2-Unterstützung
Bitte beachten Sie, dass PS-Print spezielle Fähigkeiten des
PostScript-Sprachstandards Level 2 verwendet. Die erzeugten Dateien
können daher nicht von Level-1-RIPs verarbeitet werden! Manche
(insbesondere ältere) RIPs unterstützen die Level-2-Funktionen für die
Image-Ausgabe nur mit Einschränkungen (siehe unten) oder nur mit
verringerter Geschwindigkeit. Bei modernen RIPs sollten solche
Probleme aber eigentlich nicht mehr vorkommen oder sich wenigstens
durch Firmware-Upgrades beheben lassen.
- Kompression und Belichtungsgeschwindigkeit
Falls der Ausdruck beziehungsweise die Belichtung eine sehr lange
Zeit benötigen sollte, liegt die Ursache möglicherweise in einer
ineffizienten Implementierung der Level-2-Funktionen im verwendeten
RIP. In diesem Fall ist es möglicherweise vorteilhafter, die Ausgabe
mit einer anderen Kompression oder unkomprimiert vorzunehmen, auch
wenn sich dadurch die Datenmengen vergrößern.
- Format-Einschränkungen
Bei verschiedenen RIPs diverser Hersteller existiert eine
Einschränkung bei der maximal erreichbaren Ausgabegröße: Diese RIPs
beschränken das Format auf maximal 32.000 x 32.000 Ausgabe-Pixel. In
der Praxis bedeutet das bei einer Auflösung von 2.540 dpi (1.000 dpcm)
eine maximale Größe von 32 x 32 cm, bei 1.270 dpi (500 dpcm) maximal
64 x 64cm und so fort. Diese Einschränkung liegt in der Firmware des
betreffenden RIPs begründet und kann nur durch ein entsprechendes
Firmware-Update behoben werden. Es ist aber damit zu rechnen, dass
entsprechende Updates in Zukunft bei etlichen Herstellern verfügbar
werden. Bitte prüfen Sie durch eine entsprechende Testbelichtung, ob
der von Ihnen verwendete RIP diese Beschränkung aufweist.
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Letzte Aktualisierung am 3. September 2008 (SVN rev. 46)
Anmerkung (Anwender-Beitrag) PS-Print: Probleme vermeiden |
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