Wenn Sie den Barcode-Generator über den Menüpunkt Externe
Module
im Datei-Menü geladen und aufgerufen haben, erscheint eine
Dialogbox, auf deren linker Hälfte alle verfügbaren Codetypen
gezeigt werden.

Wählen Sie den gewünschten Barcode-Typ. Die rechte Seite des Dialogs bietet Ihnen einige zusätzliche Einstellmöglichkeiten.
Hier legen Sie fest, wie viele Codes vom Modul erzeugt werden sollen. Dieses Eingabefeld ist mit dem Wert 1 vorbelegt.
Diese Option ist nur dann sinnvoll, wenn Sie bei Anzahl der
Codes
eine Zahl größer als 1 eingegeben haben. Die produzierten
Codes sind dann nämlich nicht identisch, sondern werden um den hier
angegebenen Wert hochgezählt. Beachten Sie bitte, dass nicht jeder
Code beliebig verändert werden kann. Ein Code mit fester Länge, wie
beispielsweise der EAN8 mit acht Stellen, lässt sich nicht um
100.000.000 erhöhen; genauso ist bei alphanumerischen Codes wie dem
Code39 Vorsicht geboten. Ist hier eine Information wie beispielsweise
CALAMUS SL
codiert, wird sich das Modul schwertun, diese um 100
zu erhöhen. Achten Sie bei den alphanumerischen Codes also darauf,
dass der rechte Teil des Codes numerisch ist, damit das Modul korrekt
hochzählen kann.
Beispiel: Wählen Sie den Code39 und geben Sie FALCON 030
ein. Setzen Sie Anzahl der Codes
auf 3 und Folgecode
erhöhen um
auf 10. Sie erhalten dann einen FALCON 030
,
einen FALCON 040
und einen FALCON 050
. Versuchen Sie das
gleiche jetzt mit einem IBM PC
. Sie werden sehen, das
funktioniert nicht. Wollen Sie mehrere identische Codes auf einmal
erzeugen, so geben Sie den Wert 0 ein.
Einige Codetypen werden nach einem festen Schema kodiert. Der
EAN13-Code zum Beispiel besteht aus vier Teilen. Die ersten beiden
Ziffern enthalten das Herstellungsland, die fünf folgenden Ziffern
den Code für den Hersteller, die nächsten fünf Ziffern die
eigentliche Artikelnummer und die letzte Ziffer ist ein Prüfzeichen.
Bearbeiten Sie nun ein Projekt für einen Hersteller, das mehrere
Barcodes enthält, sind die ersten sieben Ziffern der Codes immer
identisch. Geben Sie also bei Stellen schützen
eine 7 ein,
dann werden beim erneuten Aufruf des Moduls die ersten 7 Stellen des
zuletzt eingegebenen Codes nicht gelöscht und Sie brauchen nur noch
die letzten sechs Stellen des neuen Codes einzugeben.
Hier geben Sie die zu codierende Information ein. Beachten Sie, dass Sie bei einem numerischen Code natürlich keine Buchstaben eingeben können. Darüber hinaus müssen Sie bei Codes vorgeschriebener Länge natürlich die richtige Anzahl von Stellen eingeben. Als Gedächtnisstütze zeigt der Barcode-Generator zu jedem Code die Anzahl der mindestens benötigten Stellen an.
Wählen Sie den Button Klarschriftzeile
, wenn Sie die
codierte Information zusätzlich in Klarschrift unter dem Code
ausgegeben haben wollen.
Normalerweise wird das Modul nach der Erzeugung eines Barcodes
verlassen und Sie finden sich in Ihrem Layout wieder. Wollen Sie das
Modul jedoch nicht verlassen, wählen Sie den Button
Mehrfacheingabe
.
Als besonderes Feature unterstützt der invers
Barcode-Generator Barcodeleser an einer der seriellen Schnittstellen.
Sollten Sie also einen unbekannten Code vor sich haben oder einfach
nur das Risiko von Tippfehlern ausschließen wollen, können Sie einen
beliebigen Scanner oder Lesestift an eine beliebige serielle
Schnittstelle Ihres Rechners anschließen. Das Modul kann übrigens
nicht erkennen, in welchem Code eine Information codiert wurde. Haben
Sie also beispielsweise den Code 2/5 interleaved
gewählt und
scannen einen EAN-Code, dann wird die Information zwar beibehalten,
die Codierung jedoch verändert. Vergessen Sie auch nicht, die
Schnittstelle im Kontrollfeld des Rechners korrekt zu konfigurieren,
andernfalls werden Sie kaum das gewünschte Ergebnis erhalten.

Den Scan-Vorgang können Sie mit der Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[Shift] abbrechen.
Nachdem Sie alle Einstellungen wie gewünscht gemacht haben, klicken Sie den Button oder drücken Sie die [Return]-Taste. Der zu erzeugende Barcode landet direkt in Ihrem Dokument-Layout.
Achtung: Falls Sie im Dokument einen Vektorrahmen selektiert haben, bevor Sie den neuen Barcode erzeugen, wird dessen Inhalt durch den vektoriell aufgebauten Barcode ersetzt. Das kann von Vorteil sein, weil sich dann der Barcode ggf. direkt an der gewünschten Position in Ihrem Layout befindet. Allerdings sind so auch Datenverluste in Vektorrahmen möglich, die nicht mit dem Barcode gefüllt werden sollten.
Ggf. deselektieren Sie daher lieber sämtliche Rahmen, bevor Sie den Barcode-Generator aufrufen. Der erste Barcode wird dann in einem neuen Vektorrahmen an Dokument-Position x=1,0 cm, y=1,0 cm erzeugt. (Weitere automatisch erzeugte Barcode-Vektorrahmen wandern jeweils um 4 mm nach rechts und unten.)