
Calamus verfügt über einen eingebauten Mechanismus zur
Bildkompression, mit dem sich der Speicherplatzbedarf von
Rasterbildern verringern lässt. Hierbei kommt der als
Lauflängenkodierung
bekannte Algorithmus zum Einsatz. Zwar
handelt es sich dabei wohl um eine der einfachsten Arten der
Datenkomprimierung; bei bestimmten Bildern kann aber auch damit ein
beachtlicher Platzgewinn erzielt werden.
Zugriffe auf komprimierte Bilddaten – z.B. bei der Ausgabe des Rahmens – sind naturgemäß etwas langsamer als solche auf unkomprimierte Daten. In einigen Fällen kann es deshalb günstiger sein, Rasterbilder in unkomprimierter Form vorliegen zu haben. Aus diesem Grund wurde das Modul KOMPRESS.CXM entwickelt und dem Calamus-Paket beigelegt.

Anwendung:
Bitte wählen Sie genau einen Bildrahmen. Rufen Sie danach das
Modul auf und klicken Sie auf das Funktions-Icon. Es erscheint ein
kleines Formular mit folgenden Wahlmöglichkeiten:

Hier wird eingestellt, ob die gewählten Rasterbilder komprimiert oder dekomprimiert werden sollen.
Damit wird dem Modul mitgeteilt, welche Rahmen es bearbeiten soll: entweder alle gewählten Bildrahmen auf der aktuellen Seite oder alle im aktuellen Dokument (in diesem Fall auch die nicht gewählten).
Anmerkung:
Die in Calamus verwendete Lauflängenkodierung hat hauptsächlich
Sinn bei Bit-Bildern (monochrom oder duochrom). Aus diesem Grund
werden von den Bild-Importtreibern auch nur diese gepackt. Zwar lassen
sich mit dem KOMPRESS-Modul auch andere Bildtypen komprimieren; es
kann dann jedoch – insbesondere bei True Color Bildern –
passieren, dass die komprimierten Daten wegen der für die
Lauflängenkodierung ungünstigen Datenorganisation sowie den
zusätzlichen Verwaltungsinformationen mehr Platz beanspruchen als die
unkomprimierten Daten!