Grundsätzliches zum erweiterten Bedienkonzept
Viele Ideen werden durch das Stellen der richtigen Frage geboren.
Im Fall von CXmy (sprich: zeh-ix-müh) lautete diese ungefähr so:
Kann man nichts dagegen unternehmen, dass Module mit wenigen Icons
so viel Platz verschwenden?
Gemeint war damit die
Calamus-Kopfzeile, die mit jedem weiteren geladenen Modul voller und
damit unübersichtlicher wird. Auch wenn ein Modul nur über ein
einziges Funktionsicon verfügt, muss es dafür einen eigenen Eintrag
in der Kopfzeile anmelden, unter dem ein weitgehend leeres Befehlsfeld
hängt. Nun, muss es das wirklich?
Wie sich herausgestellt hat, ist die Calamus-Bedienoberfläche flexibel genug für einige konzeptionelle Erweiterungen. CXmy stellt so eine Erweiterung dar und bietet Ihnen als Anwender einige interessante Vorteile:
normalenModul. Es müssen keinerlei spezielle Einstellungen oder Arbeitsschritte gelernt und unternommen werden. Die CXmy-Module finden automatisch zueinander.
Damit ein Modul als CXmy aktiv werden kann, muss es vom Hersteller
entsprechend vorbereitet sein. Existierende Nicht-CXmys sind von dem
Mechanismus ausgenommen (es besteht jedoch die technische Möglichkeit
eines nachgerüsteten Upgrades). Das Verfahren lohnt sich im
wesentlichen bei Modulen mit einer eher geringen Anzahl an Icons, was
durch den Buchstaben my
im Namen symbolisiert wird
(Mikro
). Die Bezeichnung CXmy
wurde abgeleitet von
cxm
(Calamus eXternes Modul).
Es sei noch erwähnt, dass zum Laden von CXmy-Modulen kein
Grundmodul
oder ähnliches benötigt wird. Es spielt auch keine
Rolle, welches CXmy Sie zuerst laden – das erste Modul richtet
den Eintrag in der Calamus-Kopfzeile ein; alle weiteren gesellen sich
einfach dazu. Die CXmy-Module verbindet auch nicht zwingend ein
funktioneller Zusammenhang; die gemeinsame Eigenschaft aller
CXmy-Module ist nur die Art und Weise, wie sie ihre Bedienelemente dem
Anwender präsentieren.