
Mit diesem Schalter wird bewirkt, dass Rastergrafiken nach dem
Import mit dem Calamus-üblichen Schalter geschützt
werden.
Dieser Schalter setzt den Rahmenmodus von Rastergrafiken nach
dem Import auf proportional
, so dass Größenveränderungen die
Grafik-Proportionen nicht verzerren.
Falls Rastergrafiken im PDF geclippt waren, werden sie im Calamus-Dokument mit einer schwarzen Vektormaske maskiert, wenn dieser Schalter gesetzt ist. Dadurch wird der sichtbare Bereich der Rastergrafik wie im PDF auch im Calamus-Dokument definiert.
Wenn ein PDF-Dokument gedrehte Bilder enthält, sind die Bilddaten im Normalfall nicht wirklich gedreht, sondern stehen ungedreht im Dokument und bringen eine Drehwinkel-Information mit, damit PDF-ausgebende Programme (wie z.B. der Adobe Reader) die Bilder dann bei der Ausgabe korrekt drehen.
Calipso 3 dreht die Bilder normalerweise ebenfalls, und zwar nicht
nur rechtwinklig in 90-Grad-Schritten, wie Calamus dies bisher ohne
Hilfe des Bilder-Drehen-Moduls oder des Drehen-Filters vom
Filter-Modul macht. Calipso 3 dreht auch in schrägen
Winkelungen wie z.B. 15 Grad. Diese Drehung verzögert den PDF-Import
naturgemäß etwas. Wenn Sie das Drehen von Bildern nicht möchten,
setzen Sie diesen Schalter.
Wichtig: Falls im PDF gedrehte Bilder gleichzeitig auch geclippt waren, hat das Importieren ungedrehter Bilder mit gleichzeitigem Clipping nicht so viel Sinn. Sie sollten in diesem Falle ggf. auch das Clipping gleich mit ausschalten – oder nach dem Import entsprechende Maskengruppen von Hand auflösen. Calipso 3 schaltet das Clipping nicht von sich aus ab, weil ja auch ungedrehte Elemente geclippt sein könnten.
In PDFs können sowohl vektorielle als auch Bitmap-Masken verwendet werden. Damit Masken z.B. beim Export aus Calamus heraus mit Hilfe der Vollversion des Bridge-Moduls keine Probleme bereiten, kann Calipso 3 diese Bitmasken direkt beim Import in Vektormasken wandeln.