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  Calamus 2015 > Einleitung Index

WinPack

Falls Sie Calamus SL auf Ihrem Windows-Rechner benutzen, haben Sie sicher mit der Installation keine Mühe gehabt – der Installer erledigt quasi alles von selbst. Dabei wurde auch der im Windows-Pack integrierte Emulator automatisch mit installiert. Er dient dazu, Calamus SL überhaupt unter Windows nutzen zu können, integriert ihn ins Windowssystem und stellt die Windows-Druckertreiber zur Verfügung, die nur angesprochen werden können, wenn der universelle Druckertreiber WinPrint geladen ist. Dies ist normalerweise schon voreingestellt.

Sie sollen den Emulator eigentlich weder sehen noch sich damit beschäftigen müssen. Daher gibt es kaum etwas einzustellen, und wenn, dann eigentlich nur direkt beim Programmstart. Halten Sie beim Aufruf von Calamus die [Strg]-Taste gedrückt, so erscheint dieser Dialog:

Hier können Sie alle nötigen Parameter ändern:

Max. Speicher

Stellen Sie hier ein, wieviel Speicher Calamus von Windows für sich selbst (und den Emulator) reservieren soll. Sie können für Calamus bis zu 2 GigaByte Speicher reservieren (vorausgesetzt, Ihre Festplatte, auf der Windows sein eigenes RAM in einer entsprechenden Datei cacht, ist groß genug). Für vernünftiges Arbeiten empfehlen wir jedoch, nicht mehr als das physikalisch vorhandene RAM zu reservieren, abzüglich dem von Windows benötigten Speicher. Sonst wird Calamus ggf. zu langsam, weil ständig RAM-Bereiche in eine Datei geswapt und zurückgeswapt werden müssen.

Window-Größe

Hier können Sie die gängigen Desktop-Größen wählen oder Calamus selbst automatisch in optimaler Größe in einem MS-Windows-Fenster laufen lassen. Der Fullscreen-Button ist nur wählbar, wenn Sie eine der fest vorgegebenen Größen wählen.

Farbtiefe

Wählen Sie hier, in welcher Farbtiefe Calamus laufen soll. Ihr Monitor muss eine entsprechende Farbtiefe ebenfalls unterstützen. Sie können allerdings auch Ihren Monitor in TrueColor (16,7 Mio. Farben) laufen lassen, während Sie Calamus nur in 256 Farben nutzen. Wir empfehlen, den Schalter Automatisch zu setzen, so dass Calamus selbst erkennt, welche Bildschirmauflösung Ihr System bietet (im Normalfall sollte dies TrueColor sein).

Keine AUTO-Ordner/ACCs

Sie können TOS-Autoordner-Programme (wie z.B. TOSFIX.PRG) oder TOS-Accessories mit Calamus starten, dank des eingebauten Emulators. Autoordner-Programme müssen sich dazu im Calamus-Ordner in einem Ordner namens AUTO befinden. Accessories müssen sich im Calamus-Ordner befinden, auf gleicher Ebene wie das Calamus.EXE. Wenn Sie solche Programme nicht mitstarten wollen, setzen Sie hier ein Häkchen.

Classic-Modus benutzen

Wenn Sie diesen Schalter setzen, haben die Calamus-Dialoge und Menüs den klassischen TOS-Look. Um die eingebaute TOS-Systemschrift zu ändern, brauchen Sie nur die drei Schriften aus dem Calamus-Unterordner SYSTEM\SYSTEM.FNT oder drei andere geeignete GEM-Schriften in den Calamus-Ordner SYSTEM zu kopieren. Wenn Sie lieber die Mac-OS-Systemschrift Monaco mögen, kopieren Sie die drei Schriften aus dem Calamus-Unterordner SYSTEM\MONACO in den Calamus-Ordner SYSTEM.

Ist der Schalter nicht gesetzt, zeigen sich alle Dialoge und Menüs im normalen Windows-Look mit feinerer Schrift.

Calamus-Startpfad merken

Dieser Schalter wird nicht mehr benötigt und in einer der nächsten Versionen komplett entfernt.

xx Sek. Spooler-Wartezeit

Wenn Sie mit dem WinPrint-Druckertreiber aus Calamus heraus drucken, können Sie die Windows-Druckertreiber nutzen. Diese schreiben ihre Daten üblicherweise erst in einen Ordner, der vom Windows-Druckerspooler kontrolliert wird. Mit diesem Eintrag können Sie festlegen, wie lange der Windows-Druckerspooler darauf warten soll, dass Calamus die Daten via WinPrint in den Spoolerordner geschrieben hat. Übliche Werte liegen zwischen 20 und 50 Sekunden.

Desktop-Farbe wählen

Wenn Sie Calamus im TrueColor-Modus starten, können Sie hier wählen, welche Farbe das Windowsfenster, in dem Calamus läuft, haben soll. Unter 256 Farben ist die von Windows NT bekannte moosgrüne Farbe standardmäßig eingestellt.

Priorität

Jedes Programm, das unter Windows gestartet wird, ist für Windows ein Task (eine Aufgabe). Normalerweise bekommen alle Tasks dieselbe Priorität, so dass sie abwechselnd vom Prozessor abgearbeitet werden (MultiTasking). Mit diesem Menü können Sie für Calamus eine höhere oder niedrigere Priorität einstellen. Beachten Sie aber, dass bei sehr hoch andere Programme und Windows selbst ggf. sehr langsam werden. Ändern Sie diesen Eintrag daher nur mit Bedacht.

Fullscreen-Hz

Dieser Parameter hat nur ab Windows NT 5.0 (= Windows 2000) Sinn – und auch nur dann, wenn Sie unter Window-Größe (s.o.) den Fullscreen-Modus gewählt haben. Hiermit lässt sich für den Fullscreen-Bildschirmmodus eine höhere Hertz-Frequenz wählen.

Sichern

Klicken Sie auf diesen Button, um die Einstellungen zu sichern, so dass sie beim nächsten Programmstart von Calamus wieder zur Verfügung stehen.

Falls Sie Calamus im Fullscreen-Modus laufen lassen wollen, können Sie mit [Alt]+[Enter] jederzeit in den Fenster-Modus wechseln. Um Calamus schlafenzulegen, ohne das Programm zu beenden, minimieren Sie das Calamus-Fenster einfach oder drücken Sie [Strg]+[Pause]. Wiederherstellen des Calamus-Fensters oder abermaliges Drücken von [Strg]+[Pause] weckt Calamus wieder auf.


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Letzte Aktualisierung am 12. Dezember 2015

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